Wenn du dich nicht entscheidest, dann verlasse ich Dich. Deine Demokratie.

Von: Alexander Graf, Landesvorsitz DIE VIOLETTEN Baden-Württemberg

Frage: Gibt es wirklich ein neues Interesse an Politik? – Oder ist das nur wieder meine eigene Hoffnung und Utopia-Phantasie?

Ende Mai sind Kommunalwahlen, auch ganz Europa (EU) darf wieder wählen. Gemeinderatswahlen sind sehr persönliche Wahlen. Die Menschen kennen sich (manchmal schon viele Jahre) und Neueinsteiger haben daher sehr viel weniger Chancen auch gewählt zu werden.
Ein Zitat vom meinem Jugendfreund, der sich auf eine freie Liste stellen ließ: „ich möchte dort nur dabei sein wenn ich auch a bissle im Interesse und Wohl der Bewohner entscheiden kann.“
Was ist direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung? Mitbestimmung ist nicht nur ein Recht, sondern auch eine Verantwortung. In einer direkten Demokratie sind wir alle eingeladen und aufgefordert, an den gesellschaftlichen Diskussionen mitzuwirken, wodurch wir mehr zu bewussten Mit-Gestaltern/innen werden. Dann wird es aber auch zur „Bürgerpflicht“ bewusster zu sein.
Eine neue Ebene von Verantwortung, nicht nur für mich selbst, Familie und Hund auch für das Allgemeinwohl, schließlich auch global. Von egozentrisch zu globalzentrisch und kosmozentrisch.
Eine Verantwortung sich über wichtige politische Fragen und Zusammenhänge/Hintergründe Gedanken zu machen. Sind wir bereit, uns in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs mit komplexen Themen zu konfrontieren, anstatt das weiter bequem „den Politikern“ überlassen?
Wir alle sind Politiker!
Das heißt nicht, dass jede/r in Parlamenten, Regierungsämtern oder politischen Parteien sitzen muss.
Doch eine integrale, violette (spirituelle) Weltsicht macht es unmöglich, die Verantwortung für die globale Krise zu ignorieren und die wahren Hintergründe zu verdrängen.
Und da finden wir einen neuen „politischen“ Aktivismus und Interesse, auch bei sehr wichtigen, grundlegenden Gesellschaftsproblemen mitzureden und kritisch auf das Verhalten unserer PolitikerInnen und deren Entscheidungen zu blicken.
Nicht erst seit Altkanzler Schröder und jetzt mit Frau Merkel und Herr Gabriel, werden vor allem die Interessen und die Profitsteigerung von Industrie und Banken deutlich zuerst berücksichtigt. In Brüssel hat sich die Demokratie schon lange verabschiedet. Wer in diesen Kommissionen sitzt und Gesetzentwürfe macht, sind leider keine von den europäischen Bürgern/innen gewählte Mitmenschen. (siehe z. B. die genormte Gurkenkrümmung, der gesamte Lissabonvertrag – unsere europäische Verfassung – die gefährlichen Quecksilberbirnen und Herr Öttinger)

In Netzwerken wie Awaaz und Campact, Vereinen wie „Mehr Demokratie“, dem Projekt „Omnibus für direkte Demokratie“, der Bewegung für das bedingungslose Grundeinkommen für alle, auf Großdemos nicht nur Montags oder gegen Stuttgart21 und in jungen politischen Parteien wie „Die Violetten“ und Integrale Politik – Schweiz, sind viele Menschen schon aufgewacht und zu der Erkenntnis gelangt, dass wir uns selber darum kümmern müssen. Oder wir werden noch weitere 1000 Jahre manipuliert und mit Steuerabgaben, Strompreis und Feinstaubplaketten ausgebeutet.
Was ist das für eine Krise seit 2008?
Finanzkrise oder sogar Bankenkrise wurde das genannt. Diese Krise haben wir schon länger. Die letzten Jahre sind eigentlich ein deutliches Zeichen vom Ende unserer sozialen und spirituellen Sinnkrise. Im persönlichen und kollektiven werden wir alle mit den unnatürlichen und ungesunden Gewohnheiten und Systemen konfrontiert. Der Evolution und Wahrheit ist es egal, ob ich bewusst und fröhlich oder krank (unbewusst) und unzufrieden meinen Tag starte. Wir können alle zu Mitschöpfer und Mitgestalter in der Gesellschaft werden. Wir haben noch kleine Nischen für eine freie Wahl: z.B. Ernährung und allgemeines Konsumverhalten: Wie viel Fleisch, Energydrinks, Ritalin, Impfungen, Benzin und Tabak oder Fluoridzahncreme brauch ich heute? Oder auch meine Stromanbieter- und Parteiwahl.
Wir entscheiden (wählen) ständig. Jede Handlung verlangt auch eine Entscheidung. Sind meine -alten- Überzeugungen (Glaube) gut für aktuelle Entscheidungen im Jetzt? Oder treffe ich viele Entscheidungen aus uralten (Kindheit und Jugend) Erfahrungen? Veränderung ist auch ständig. Philosophen sagen, dass nur die Veränderung ewig ist. Ab 30 sind Charakterveränderungen sehr schwierig und ich übe mit Meditation und Yoga schon recht lange an meiner Umprogrammierung.
Für eine neue Freiheit und gemeinsames Glück in unserer Gesellschaft sind wir alle aufgerufen echten Frieden und Lebensfreude zuerst in uns zu finden.
Freuen wir uns auf die kommenden Evolutionsschritte mit großem Mut und viel Verständnis und auch Geduld für unsere eigene Selbstentwicklung und der, aller Mitmenschen.

Einige Ideen und Sätze sind aus dem neuen Magazin „evolve“: http://www.enlightennext.de

 

 

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