Integration oder Invasion?

Unabhängig davon, ob die Flüchtlingswelle geplant, zufällig oder sogar eine militärische Operation1 war, haben wir jetzt ein großes Problem in unserem Land!

Mit „Wir“, sind natürlich wir Bürger gemeint, die in ihrer Lebenswelt direkt betroffen sind. Die über uns schwebende politische Elite bleibt davon unberührt!

Ob wir jetzt die UNO mit ihrer Forderung nach einem Bevölkerungsaustausch – wegen einer drohenden Überalterung – dafür verantwortlich machen (Replacement Migration)2 oder die Bertelsmann Stiftung3 als Game-Player sehen, die in ihrer Studie die Gestaltung von Zuwanderung und Integration festlegt, mit der berühmten „Willkommenskultur“ und „regionales Marketing“, sowie „interkulturelle Zusammenarbeit“ fordert. Dies ist für uns betroffenen Bürger zweitrangig.

Auch ist es für den Durchschnittsbürger nicht so bedeutend, dass z.B.am 19.Dez.2013 im Landtag von Baden-Württemberg bereits die gesetzlichen Grundlagen verabschiedet wurden die eine neue Asylpolitik regelt. Unbemerkt von dem Rest der Bevölkerung gibt es plötzlich ein Flüchtlingsaufnahmegesetz(FlüAG)4

Doch in der Zusammenschau könnte schon der Eindruck entstehen, dass hier eine planmäßige Durchführung stattgefunden hat!

Das Problem aber ist für uns Durchschnittsbürger, dass wir plötzlich Kultur-und Sprachfremder Menschen gegenüberstehen und nicht wissen, was wir jetzt tun sollen! Hierbei spielt die Ohnmacht in jedem Einzelnen, der das nicht will, eine große Rolle. Viele haben das Gefühl jetzt auch noch ihre Heimat zu verlieren, nachdem sie durch die Zinspolitik schon ihr Erspartes verloren haben. Die Elite spricht von „Integration“als Lösungsweg. Doch was versteht man unter Integration und was nicht? Vor diesem Hintergrund wollen wir eine Begriffsbestimmung durchführen.

Integration:

Unter „Integration“ versteht man im deutschen soziologischen Sprachraum einen Prozeß, in dem neue Elemente in ein System so aufgenommen werden, daß sie sich danach von den alten Elementen nicht mehr unterscheiden, als diese untereinander. Das Wort kommt vom lat.integer = unangetastet, unversehrt usw.

Aus der Perspektive der Aufgenommenen heißt dies, dass bei ihnen ein soziokultureller Wandel vorausgesetzt werden muss. Nur dann können wir von einer gelungenen Integration sprechen. Dies dürfte für die eingewanderten Kulturen unmöglich sein! Also Integration ist und kann nicht der Weg sein, diese entstandene kulturelle Kluft zu bewältigen. Eine Integration wird niemals stattfinden! Der Umgang der Bundesregierung mit dem Begriff der Integration, wie er im deutschen Sprachraum gebraucht wird, ist daher grob fahrlässig. Ebenso der Ruf nach Multikulturalismus.

Schauen wir nach Berlin, dann sehen wir, das es Staaten im Staat gibt, mit eigenen Gesetzen und Werten, die den Menschen von ihrer Herkunft her ‚vertraut‘ sind. Wie China Town in New York, ziehen sich kulturell ähnlich geprägte Menschen an. Dies entspringt einem ganz normalen menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit und Vertrautheit in einer fremden Welt. So auch in Deutschland. Integration ist daher ein völlig falsches Ziel und Multikulti wird es nicht geben.5

Ein weiterer Begriff der in diesem Zusammenhang oft benutzt wird ist der Begriff der „Interkulturation“.

Interkulturation

Unter Interkulturation versteht man einen Wanderer zwischen zwei Sozialsystemen. Der Wanderer behält einen „Teil“ seines soziokulturellen Erbes bei, gewinnt an Neuem hinzu und entwickelt eine Mischkultur. Doch auch hier ist ein Anpassungswille an das bestehende System oder die Kultur erforderlich und ein Grundkonsens muss hier ‚leitend‘ sein, sonst führt der Prozess zur Desintegration. Die Interkulturation hat sehr gut funktioniert bei den Italienern,Spaniern,Griechen usw.,weil sie eine gemeinsame jahrtausendealte Geschichte haben und aus einem Sprachraum kommen.

Mit den arabisch-afrikanischen Einwanderern wird das wohl nicht gelingen, denn je höher die Anzahl der Einwanderer, desto weniger Integration oder Interkulturation wird stattfinden.Die Einwanderer kennen unseren Kulturraum nur als Ausbeuter und sind daher eher negativ besetzt. So werden sich wohl Parallelwelten bilden ( Abspaltung vom bestehenden System/Kultur, Sezession, Separation, Ghetto’s) wie China Town in New York und Desintegration ist die Folge. Amerikanische Verhältnisse werden sich sozial heraus formen.

Akkulturation

Eine Akkulturation wird auch nicht stattfinden. Darunter versteht man den Wechsel von einer Kultur zu einer anderen.Auch dies ist nicht zu erwarten!

Die Begriffserklärungen sollen zeigen, dass wir weder eine Integration noch eine Interkulturation, noch eine Akkulturation erwarten können! Warum? Weil wir es mit einer Invasion zu tun haben.

Invasion

Wir müssen in nüchterner Betrachtung von einer „Invasion“6 sprechen, da die hohe Anzahl von Einwanderer eher einer Übernahme gleicht( Burka, Scharia, Montabaur: Ein Syrer mit 4 Frauen und 23 Kinder, OLG Bamberg), da Grenzen überschritten und nicht akzeptiert wurden, über Drittländer eingereist wurde und kein Anspruch auf Asyl bestand. Dies erinnert an die Invasion der Europäer in Amerika, die allerdings in einem ‚weit größeren‘ Verhältnis stattfand. Ausgelöst wurde diese Invasion durch einen diktatorischen Befehl einer Kanzlerin, die weder die Bevölkerung noch das Parlament in ihren Beschluss mit einbezog. Da wird der Kanzlerin auch ihre Ohtil-Rune(Raute), die sie gebraucht, nichts nützen!

Migration

Die stattgefundene Migration wird somit zu einem reinen Spiel der Zahlen und demographischen Hochrechnungen zum Erhalt der Wirtschaftskraft der Zukunft. Die Migration dient vor allem den Konzernen, die sich billige Arbeitskräfte erhoffen. Doch wenn sich Zahlen austauschen lassen, also integrieren, so ist dies mit Menschen nicht möglich, da sie Träger von Kulturen sind, die sich über Jahrtausende eingeprägt haben. Diese Zahlenspiele entbehren daher jeder lebensweltlichen Realität.

(Gunnar Heinsohn7)

Es reiht sich Hypothese an Hypothese! Fast Völlig losgelöst von der Wirklichkeit entstehen hier Zahlenkonstruktionen, die lediglich im Kopf dieser Wissenschaftler stattfinden und als apodiktische Wirklichkeit vermittelt wird.

Ein spirituelles Bewusstsein braucht kein jahrelanges Studium der Zahlenakrobatik, Statistik, Hypothesen, sondern orientiert sich an der Erfahrung, erkennt Zusammenhänge und weiß die unterscheidende Intelligenz anzuwenden. Mathematische Spiele sind keine Lösung!

Jede Nation sollte sich auf Frieden einstellen! Dazu bedarf es stabiler Verhältnisse, Ordnung und Freiheit der Bürger (Schweiz). Die Migration wie wir sie erleben schafft instabile Verhältnisse, Chaos und Unfreiheit und bewirkt das Gegenteil von Frieden. Ist das so gewollt?

Die geostrategischen Spiele wie sie Brzezinski8 beschreibt müssen öffentlich diskutiert werden. Die Bevölkerung soll wissen warum harmlose Bürger in Syrien bombardiert werden und sterben müssen. Ebenso taucht in der Flüchtlingsdebatte immer wieder der Name George Sorros als Drahtzieher auf. Auch diese Behauptungen müssten journalistisch dringend aufgearbeitet werden! Warum Deutschland eine zentrale Rolle spielt, liegt wohl daran, dass Deutschland als Kolonie in diese geostrategischen Spiele mit eingebunden ist. Es liegt wohl auch daran, dass die gewählten Politiker sich alle den transatlantischen Netzwerken9 verpflichtet fühlen, die sie in ihre Positionen gebracht haben. Der Wille des Volkes, der Bevölkerung ist unbedeutend. Die nächsten Wahlen werden daher entscheidend werden für die Zukunft der BRD.

Die Lösung ist Frieden in Syrien, Afghanistan und Afrika, Wiederaufbau ihrer Kulturen, keine Ausbeutung mehr durch Konzerne. Dann kann eine Rückführung der Flüchtlinge in ihre Heimat stattfinden.

Gastbeitrag von Franz Anton Müller, Durchschnittsbürger i.R.

Anmerkung: Die Beiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Partei wieder, sondern dienen in erster Linie der politischen Meinungsbildung.

  1. Kelly M. Greenhill: Massenmigration als Waffe
  2. Department of Economic and Social Affairs Population Devision. Replacement Devision
  3. Bertelsmann Stiftung:Migration und demographischer Wandel (2012)
  4. Landtag Baden Württemberg 19.12.2013
  5. „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert“ Merkel 16.10.2010
  6. das Überschreiten von Grenzen und Eindringen in andere Bereiche.
  7. Youtube: Heinsohn; Eine düstere Prognose…..
  8. Zbigniew Brzezinski: „Die einzige Weltmacht“
  9. Hermann Ploppa:“Die Macher hinter den Kulissen“
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Kommentare (4)

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  1. Erst mal sind das alles Menschen für mich, die alle so leben wollen wie wir oder wie sie meinen wie wir leben. Die Fluchtursachen sind sehr unterschiedlich, die kann man nicht pauschalisieren. Die Mehrheit der Flüchtlinge kommen aus den Westbalkanstaaten, viele davon mit einem Romahintergrund. Viele sind auch wegen Diskriminierung zu uns gekommen, darunter sehr viele Homosexuelle, die in ihren Herkunftsstaaten verfolgt wurden. Viele weil sie vor der Wehrpflicht, die in diesen Ländern herrscht gefohen sind und viele auch aus gesundheitlichen Gründen, weil ihre Krankheiten in ihrem Herkunftsland nicht behandelt werden. Und alle haben Heimweh, keiner flüchtet freiwillig, jeder Flüchtling wäre lieber da geblieben wo er herkommt, wenn die Verhältnisse nicht so katastrophal wären, die oft die Deutschen und die Europäer mitverursacht haben. Die Entscheidung die Flüchtlinge in unser Land zu lassen war von unserer Merkelregierung absolut richtig. Nur auf die Organisation waren wir in keiner Weise vorbereitet. Wir schaffen es ohne Probleme 70 Millionen Touristen jährlich in unsere Land zu lassen, die alle zu erfassen und unterzubringen, nur bei den Flüchtlingen gab es riesige Probleme. Ich sehe die Flüchtlinge nicht als Einwanderer, viele sind schon wieder zurückgefahren, weil sie mit den Zuständen die hier für sie herrschen nicht zufrieden waren. Viele Flüchtlinge haben nicht damit gerechnet,das sie in Turnhallen und Zelten übernachten müssen. Teilweise ist die Unterbringung katastrophal und die Menschen die hier sehr viele Probleme bereiten sind die deutschen Rechtsradikalen, die Flüchtlingsheime anzünden und Flüchtlinge mishandeln, weniger die Flüchtlinge selber.

    • Susanne Clemenz sagt:

      Hallo Rainer,

      immer wieder wird gesagt, dass Sinti und Roma ja so sehr diskriminiert würden, es arme Opfer von bösen diskriminierenden Menschen seien, ja ganze Länder würden sie sogar diskriminieren.

      Mir drängt sich da jedes Mal die Frage auf, WARUM man sie so ablehnt. Gibt es vielleicht ein Fünkchen Eigenanteil daran ?

      Gruß Susanne

  2. Susanne Clemenz sagt:

    Vielen Dank an den Vorstand BW für diesen lesenswerten zivilcouragierten Beitrag. Er erklärt sachlich und fundamental die jetzige sozialpolitische Situation in Deutschland.

    Deutschland kann doch nicht die zuständige Sozialstation für alle Unzufriedenen und Unterdrückten der ganzen Welt sein. Die Konsequenz der Massenmigration wäre/ist Selbstmord für Deutschland. Der Gastwirt stirbt. Der Ast bricht unter der schweren Last oder das Rettungsboot sinkt wegen Überfüllung … für die, die es noch bildhafter brauchen. Denn bestehende SYSTEME, wie das Wirtschafts- und Sozialsystem in Deutschland, funktionieren nun mal nur innerhalb bestimmter Verhältnissen – nämlich von Menschen die nehmen aber auch vor allem Menschen die GEBEN (Sozialabgaben, Steuern).

    Letzteres wird häufig von reinen Links-Ideologen komplett ignoriert, die sehen nur die „Nehmen-Seite“.
    Außerdem wird von ihnen immer wieder ignoriert, wie sehr Kultur die Menschen prägt und nicht nur zur gesellschaftlichen Bereicherung (Döner und Hummus) führt sondern auch zu sozialen Unfrieden führen kann und führt.

    Ob es Übergriffe von moslemischen Migranten auf deutsche Frauen, Juden, Homosexuelle, Ungläubige sind oder ob es Übergriffe von deutschen Rechtsradialen auf Migranten sind. Unfrieden ist Unfrieden. Und der findet bereits offensichtlich statt und zwar in großer Zahl.

    Ziel sollte es sein in den Herkunftsländern für Frieden und Wohlstand zu sorgen. Hier hat die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik in der Vergangenheit große Fehler gemacht. Aber die Lösung kann nun wirklich nicht sein, dass wir die potentiell 70 Millionen Flüchtlinge alle nach Deutschland holen…. oder wie Peter Scholl-Latour es mal treffend sagte:

    „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“

    Gruß Susanne und Günther – Violette aus Kiel

  3. vorstandbw sagt:

    Liebe Susanne,
    vielen Dank für deine Antwort!
    Es geht tatsächlich darum wie Scholl-Latour richtig erkennt:“ Was können wir tun, um nicht zu Kalkutta zu werden“.

    Grundlage ist das „replacement migration“ Programm welches von den NGO’s wie
    ‚European Council of Foreign Relation‘ vorgegeben wird in enger Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung ( Migration und demographischer Wandel (2012), der Friedrich Ebert Stiftung ( Miteinander in Vielfalt-Leitbild und Agenda für die Einwanderungsgesellschaft 2017)
    Es geht um die Aussage von Angela Merkel bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2017: “ Deutschland wird eines der größten demographischen Veränderungen auf der Welt, neben Japan, erleben in den nächsten 20 Jahren.
    Also Merkel will, im Auftrag ihrer NGO’s, dass wir zu Kalkutta werden!
    Es geht darum, dass alle die diese Absicht durchschauen und das nicht wollen, als Nazis,Rassisten,Verschörungstheoretiker, Pack, Abgehängte abgewertet und teilweise kriminalisiert werden und die die Gutes wollen ( Gutmenschen) ausgenützt werden.
    Es geht um die hinterhältige Agenda die Menschen zu täuschen.
    Es geht darum, dass Menschen nicht austauschbar sind wie Zahlen, denn sie tragen eine Geschichte, eine Kultur und eine tausende Jahre alte Identität in sich.
    Es geht darum, das ein gesellschaftliches Klima der Instabilität und Unruhen geschaffen wird, was uns anfälliger für einen Krieg macht!!!!

    Henry V. Reyna M.A. Violetter aus Ba-Wü.

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